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Auswahl von Trauerblumen

Sowohl bei der Trauerfloristik als auch bei der Grabbepflanzung ist eigentlich alles erlaubt, was gefällt. Meist wird damit Bezug genommen auf die Vorlieben des Verstorbenen, wie Rosenstöcke auf dem Grab für einen Rosenliebhaber oder auch ein Busch, den dieser besonders gern mochte.

Ein kleines Gesteck zur Trauerfeier, das mit den richtigen Blüten gestaltet wurde, kann viel aussagen und sollte daher entsprechend gewählt werden.

Spezielle Pflanzenarten und Blumen mit Bedeutung

In der Trauerfloristik immer wieder gern genommen ist die Rose, die das Sinnbild von Vergänglichkeit und Tod ist. Rot und weiß wird sie für Trauergestecke am häufigsten verwendet. Zu den Rosen arrangiert wird mitunter das Schleierkraut in seiner ursprünglichen Farbe Weiß.

Besonders bekannt für ihren Zusammenhang mit Tod und Trauer ist die Calla. Sie war früher meist nur in Weiß bekannt und steht als solche auch für die Trauerfloristik. Dass es heute viele Arten in verschiedenen Rot-und Gelbtönen gibt, hat die Calla aus ihrer Nische als „Totenblume“ geholt. Allerdings wird sie immer noch besonders häufig – auch als Kunstblume- auf Gräbern verwendet.

Ebenso oft für Trauerfloristik verwendet wird die Lilie, hier meist in Weiß und Altrosa. Die orangenen Blüten der sogenannten Feuerlilie sind dabei weniger anzutreffen; sie werden eher in anderen Sträußen eingesetzt.

Keinen Symbolcharakter in entsprechender Form haben Nelken und Gerbera. Dennoch werden sie, gerade in jüngster Zeit, gern für Trauerfloristik verwendet. Im Frühjahr werden auch Tulpen genommen, wobei diese keine typischen Gesteckblüten sind.

Sowohl als Grabbepflanzung als auch für den Schmuck von Särgen und Urnen beliebt sind Efeu und Immergrün. Davon gibt es zahlreiche Sorten, die auch in Kombination sehr schön aussehen.

Die Staude mit dem volkstümlichen Namen „Tränendes Herz“ gilt als Idealbepflanzung von großen Gräbern, da hier außer der saisonalen Bepflanzung der Platz für Stauden bleibt.

Für das offene Grab

Am offenen Grab werden meist Blüten oder Blumensträußchen nachgeworfen, wobei hierfür symbolisch Buchsbaum und Rosmarinzweige typisch sind. In manchen Gegenden werden diese prinzipiell als Grabnachwurf benutzt. In anderen Regionen werden Blütenköpfe-bzw. Blätter dafür bereitgestellt oder einzelne Blumen, die die Trauergemeinde schon während des Trauerzuges in den Händen hatte. Typischerweise sind dies dann Blumen, zu denen der Verstorbene einen besonderen Bezug hatte.

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